Krankenkassenförderung für Betriebe

Mit dem Inkrafttreten des neuen Präventionsgesetzes vom 01.01.2016 wurden die Pflichtausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für Prävention von 3.09 Euro auf 7.00 Euro pro Versicherten erhöht. Erstmalig müssen davon verbindlich 2,00 Euro für die betriebliche Gesundheitsförderung ausgegeben werden. Je nach Zahlungsweise gibt es unterschiedliche Fördermöglichkeiten:

Pauschalbetrag:

Die Pauschalsumme wird durch die Anzahl der Teilnehmer dividiert. Jeder einzelne Teilnehmer bekommt eine individuelle Teilnahmebescheinigung mit dem ausgewiesenen Teilbetrage. Die Teilnehmer unterschreiben eine Abtretungserklärung für die Erstattung durch die Krankenkassen. Der Betrieb sendet die Teilnahmebescheinigung, den Beleg der Zahlung und die Abtretungserklärung an die jeweilige Kasse des Teilnehmers. Die Krankenkassen überweisen einen Erstattungsbetrag in Höhe von mindestens 75,- Euro bis 100 % auf das Konto des Betriebes. 

Einzelabrechnung:

Jeder Teilnehmer bekommt eine persönliche auf ihn ausgestellte Rechnung und eine Teilnahmebescheinigung. Die Teilnehmer senden die Teilnahmebescheinigung und den Beleg der Zahlung (Rechnung) an ihre jeweilige Krankenkasse. Die Krankenkassen überweisen den Erstattungsbetrag auf das Konto der Teilnehmer. 

Sponsoring:

Das Projekt wird einer Kasse vorgestellt. Die Kasse entscheidet, ob Sie das Projekt im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung finanzieren möchte. Die Krankenkasse schließt einen Vertrag mit dem Anbieter (Kursleiter) und dem Veranstalter (Betrieb). Die Krankenkasse übernimmt die Kosten in der Regel zu 100 %.